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Welcome #104: Alexandra Ranner

Künstler*innen zu Gast bei Prof. Dr. Andreas Bee

Kategorien
Freie Kunst

Veranstaltungsart
Vorträge

Ort der Veranstaltung

Datum
24.01.2018

Uhrzeit
19:00

Welcome103 Alexandra Ranner


Während des Semesters lädt Prof. Dr. Andreas Bee im Rahmen der »Welcome-Reihe« mittwochs um 19 Uhr zu einem Gespräch mit Künstler*innen, Kurator*innen und Kulturschaffenden in sein Atelier ein. Die Veranstaltungsreihe wurde 2010 von ihm ins Leben gerufen, um Studierenden und Gästen eine Plattform zu bieten, einen offenen Diskurs über Kunst zu führen. Inzwischen mehr als 100 Gäste diskutierten bisher über Praxis, Erfolge und auch Misserfolge.

24.01.2018
Welcome #104: Alexandra Ranner
Alexandra Ranner ist bildende Künstlerin in den Medien Skulptur, Film, Fotografie und Installation. Ihre Arbeiten zeigen surreale, hochgradig künstliche Situationen und ambivalente Raum-Konstrukte, die von Einsamkeit, Getriebenheit, obskuren Obsessionen und existentiellen
Absurditäten sprechen.

"Wie alle leidenschaftlichen Betrachter, beobachte auch ich die Kunst in all ihren möglichen Erscheinungsformen. Meine Rolle als Zeugin oder „Komplizin“ anderer Kunstschaffenden verstehe ich aber am besten, wenn deren Strukturen oder Konzepte Sirenengesänge in einer zukünftigen Odyssee entwickeln."
Alexandra Ranner ist eine Künstlerin, die sich der Investigation vielseitiger Konvergenzzonen widmet: In einer subtilen und konstanten Bestrebung hat sie ihre Kunst in einen Verfeinerungsmechanismus des Alltäglichen verwandelt, welcher hier und da als ein durchbohrendes Bauteil in der Retina fungiert. Man könnte sogar sagen, dass einige ihrer Arbeiten Resonanzkästen sind, die einem erlauben, Zustände wahrzunehmen, die sonst im Fiktionalen gefangen blieben. Die tragische Richtungslosigkeit der Goya’schen Gestalten und die in Bacons Malerei zu spürende Revolte treffen in Ranners Oeuvre aufeinander: Das Licht selbst ist ein Gefangener, Leiber sind unter dem Gewicht existentieller Fragen zerquetscht und häusliche Nischen in Fallen verwandelt. Die Einsamkeit schreit einer verwüsteten, sinnentleerten Menschlichkeit zu, die scheinbar unfähig ist, das ewig fetischisierte Jetzt zu überwinden. Dieser Nukleus ist gleichzeitig von einer würdevollen Distanzierung imprägniert. Als benötige das Leiden die Stütze einer extremen Ordnung, um tatsächlich an die Oberfläche zu gelangen...

Flyer

www.alexandra-ranner.com
 

Vorangegangene Termine

10.01.2018
Welcome #102: Maria Anwander, Natalie Czech, Frauke Dannert
Die aktuellen Dorothea-Erxleben-Stipendiatinnen stellen sich und ihre Arbeit vor.

17.01.2018
Welcome #103: Olaf Kühnemann / Chen Efraty

Zuletzt bearbeitet von Sabine Maag, Veranstaltungsmanagement

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