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Jiun Roh feat. Nina Lüllau: Karl Schaper – mutatis mutandis

Ausstellung anlässlich des 100. Jubiläumsjahres des Künstlers Karl Schaper im Kunstverein Wolfenbüttel

Kategorien
Freie Kunst, Kunstwissenschaft

Veranstaltungsart
Ausstellungen

Ort der Veranstaltung

Datum
29.05.2020 - 05.07.2020

Jiun Roh, Atelier Karl Schaper, 18.01.2005, 2019 abfotografierte Privataufnahme

Jiun Roh, Atelier Karl Schaper, 18.01.2005, 2019 abfotografierte Privataufnahme


Anlässlich des 100. Jubiläumsjahres „Karl Schaper 100“ des Künstlers Karl Schaper hat sich der Künstler Jiun Roh zusammen mit Nina Lüllau als assistierende Kunstwissenschaftlerin intensiv mit dem Archiv in Apelnstedt des 2008 verstorbenen Künstlers beschäftigt.

Das Ausstellungskonzept von Jiun Roh (*1978) und Nina Lüllau (*1995), die sich über das Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig kennengelernt haben, sieht eine Archivsituation vor, in der sich die Besucher*innen in den Räumlichkeiten des Wolfenbütteler Kunstvereins aktiv mit der Thematik der kollektiven Erinnerung auseinandersetzen können. Der Titel "Karl Schaper: mutatis mutandis" kann mit "Karl Schaper: Unter Abänderung des zu Ändernden" übersetzt werden und versteht sich als Leitgedanke zur Ausstellung: Wie und wo entstehen Erinnerungen an den überregional bekannten Künstler Karl Schaper und werden sie produziert?

Für Roh ist das Archiv nicht nur Informationsspeicher, sondern auch produktive Informationslücke. Der Künstler hält dazu an, sich selbst intensiv mit den ausgestellten Archivdokumenten zu beschäftigen. Zwangsläufig stellen sich so verschiedene Fragen: Wo und wie entsteht ein Archiv? Was erschien der vorherigen Generation als wichtig? Und was ist aus heutiger Sicht relevant? Wofür relevant? Diese Fragen werden unterstützt und potenziert durch die Ausstellungsarchitektur. Zwischen wissenschaftlichem Display und künstlerischer Interpretation stellt sich so die Frage nach den gesellschaftlichen Bedingungen und Aufgaben für ein privates als auch institutionelles Archiv.

Ergänzt wird der Beitrag von Jiun Roh feat. Nina Lüllau mit Filmsegmenten des Filmemachers Manfred Bannenberg, der in seiner künstlerischen Dokumentation „Eisenbahn nach Japan“ die Besucher*innen zu einer Entdeckungsreise in die Welt des Künstlers Karl Schaper einlädt.

Die Ausstellung ist Programmpunkt des abgesagten Lessingfestivals 2020, dem biennal von dem Kulturbüro der Stadt veranstalteten Kulturfestival, das in diesem Jahr unter dem Thema Zeitenwende stattfinden sollte. www.lessingfestival.de/

Öffnungszeiten: Mi-Fr: 16-18 Uhr, Sa+So 11-13 Uhr und nach Vereinbarung, Führungen auf Anfrage

Sicherheitshinweise: Im Kunstverein dürfen sich in dieser Ausstellung aufgrund der raumgreifenden Einbauten zeitgleich nur 5 Personen aufhalten. Es wird Bezug genommen auf das Niedersächsische Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 12 vom 05.05.2020. Bitte halten Sie die Abstandsregeln ein, besonders auch in der Warteschlange. Zutritt nur mit Mund-Nasen-Schutz.

Zuletzt bearbeitet von Sabine Maag, Veranstaltungsmanagement

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